3. Tag – 3. Blogbeitrag. Covid-19 oder Corona. Begriffe, die seit einigen Monaten ständige Begleiter unseres Lebens sind. Heute unter die Lupe genommen – Heilpflanzen: Einjähriger Beifuß und das Japanische Geißblatt in Bezug auf das Coronavirus.
Das Virus, das COVID-19 auslöst, wird vorwiegend durch Tröpfcheninfektion übertragen, wenn eine infizierte Person hustet, niest oder ausatmet. Diese Tröpfen sinken schnell auf den Boden oder auf Oberflächen ab, da diese zu schwer sind um lange in der Luft zu schweben.
WIE KANN MAN SICH INFIZIEREN
Wenn man sich in unmittelbarer Nähe zu einer Person befindet, die COVID-19 hat, und das Virus einatmet. Auch wenn Sie eine Oberfläche berühren, auf der sich das Virus befindet, und danach die Augen, die Nase oder den Mund berühren, steigt die Infektionsgefahr.
HÄUFIGE SYMPTOME
- Fieber
- Trockener Husten
- Müdigkeit
- Geruchs & Geschmacksverlust
- Gliederschmerzen
- Halsschmerzen
- Durchfall
- Bindehautentzündung
- Kopfschmerzen
- Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns
- Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag
Artemisia annua – Einjähriger Beifuß
Der einjährige Beifuß ist in den sommerwarmen Regengebieten Eurasiens heimisch. Der wohl bekannteste Inhaltsstoff des Einjährigen Beifußes (Artemisia annua) ist Artemisinin. In der TCM besitzt der Einjährige Beifuß (Quing-Guo) eine lange Tradition und gilt als Heilpflanze.
Lonicera japonica – Japanisches Geißblatt
Das Japanische Geißblatt ist ein Strauch, ursprünglich beheimatet in Japan, Korea und China, der bei uns in Europa als Zierpflanze eingebürgert wurde. Die Heilpflanze zählt zu den Geißblattgewächsen. In der TCM wird japanisches Geißblatt (Lonicera japonica) als JinYin Hua schon lange verwendet.
Im Max Planck Institut werden in aufwendigen Labortests Extrakte aus dem Einjährigen Beifuß (Artemisia annua) auf ihre Wirksamkeit gegen COVID 19-getestet. Das COVID-19 Virus weist in seiner Form eine große Ähnlichkeit mit dem SARS-CoVirus und dem MERS-CoVirus auf. In China zeigten Studien, dass Einjähriger Beifußextrakt gegen das 2005 in China aufgetretene SARS-CoVirus sehr effektiv war.
Man sagt ja „es ist gegen alles ein Kraut gewachsen“, möglicherweise trifft es auch in diesem Fall zu.
Mit einem Hochleistungsrechner der Johannes Gutenberg Universität wurden im Frühjahr intensive Berechnungen durchgeführt, welche Medikamente oder Pflanzenstoffe eine Bindung mit dem sogenannten „Spike Protein“ des COVID-19 Virus eingehen können. Dadurch wird das Virus am Eindringen in den Körper gehindert. Neben vier Hepatitis Medikamenten wurde auch eine Heilpflanze, das Japanische Geißblatt (Lonicera japonica) vom Computer als möglicher Schutz vor Ansteckung ermittelt. Diese Ergebnisse müssen nun in klinischen Studien überprüft werden.
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